Pressemitteilungen

Foto: Anders Jildén/Unsplash

Luftbild

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen aus den Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft starten eine Initiative für eine "Integrierte Erdsystemforschung". Gemeinsam mit Partnern aus Deutschland, Europa und weiteren Ländern werden sie das aktuelle, stark durch die Menschen geprägte Erdzeitalter in einer bisher nicht dagewesenen Weise koordiniert und interdisziplinär untersuchen.

Foto: foto.aero/Peter Schubert

Luftbild von Dresden

Vieles muss sich grundlegend ändern, um für zukünftige Generationen einen lebenswerten Planeten zu erhalten – und das auch noch sehr schnell: Menschliches Handeln löst ökologische Prozesse aus, die zunehmend nicht mehr umkehrbar sind und immer tiefer in eine globale Krise führen. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) konzentriert sich mit seinem neuen Leitbild und neuer Struktur auf diese Herausforderung und entwickelt raumwissenschaftliche Antworten für Nachhaltigkeitstransformationen in Region, Stadt und Quartier.

Foto: R. Hecht/IÖR-Media

meinGrün App

Im Juni 2020 hat das Projekt meinGrün die gleichnamige WebApp gestartet. Nun sind die Nutzenden in Dresden und Heidelberg aufgerufen, sich ein letztes Mal an einer Befragung zu beteiligen und so Hinweise für die mögliche künftige Weiterentwicklung zu geben. Am 28. Juni präsentiert das Projektteam zudem Ergebnisse seiner Forschung und das meinGrün-Webportal beim Dresdener Flächennutzungssymposium (DFNS).

Dresden Nexus Conference

Zum ersten Mal hat am 9. Juni 2021 im Rahmen der internationalen Veranstaltungsreihe Dresden Nexus Conference (DNC) ein regionaler Interimsworkshop (DNCi) stattgefunden. Eingeladen hatten die Universität der Vereinten Nationen (UNU-FLORES), das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und die Technische Universität Dresden (TUD). Die DNC nimmt regelmäßig den Ressourcen-Nexus, also das integrierte Management von Wasser, Boden, Abfall, Energie und weiteren Umweltressourcen in den Blick. Während sich die Konferenzreihe an ein globales Publikum aus Wissenschaft und Praxis richtet,…

Foto: R. Vigh/IÖR-Media

Ab Herbst 2021 können Interessierte wieder zur Probe in Görlitz leben. Im Projekt "Stadt der Zukunft auf Probe – Ein Wohn- und Arbeitsexperiment für ein klimaneutrales Görlitz" rückt ein neuer Aspekt in den Mittelpunkt. Die Teilnehmenden sollen Görlitz mit ihren Ideen und ihrer Expertise auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen. Dafür können sie die Stadt drei Monate lang als Wohn-, Arbeits- und Lebensort ausprobieren.

Raumbilder Lausitz 2050

Räumliche Visionen für eine möglichst zukunftsorientierte Entwicklung der Lausitz – bis Juli entstehen sie im Rahmen des Planungslabors "Raumbilder Lausitz 2050 – Nachhaltige Transformation entwerfen". 24 nationale und internationale Teams hatten sich für die Teilnahme beworben, vier von ihnen wurden ausgewählt. Mit einer zweitägigen Auftaktveranstaltung Ende März und Exkursionen in die Strukturwandelregion im April ist das Planungslabor nun offiziell gestartet.

Foto: R. Vigh/IÖR-Media

Innenstadt Görlitz

Die Corona-Pandemie wird an vielen historischen Altstadtquartieren nicht spurlos vorübergehen. Folgen für den Stadtraum lassen sich schon jetzt abschätzen und Lösungsstrategien entwickeln. Am Beispiel der Arbeitsgemeinschaft Historische Städte hat Erik Mann, Absolvent der Technischen Universität Dresden (TUD), in seiner Masterarbeit untersucht, welchen Einfluss die Corona-Pandemie auf die Innenstädte und ihre weitere Entwicklung nehmen könnte. In einer Handreichung sind die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst. Betreut hat die Arbeit Prof. Dr. Robert Knippschild vom Leibniz-Institut für…

Foto: St. Schwarz/IÖR-Media

Nichtwohngebäude

Zum ersten Mal haben Forschende verschiedener Einrichtungen, darunter auch des IÖR, den Bestand an Nichtwohngebäuden in Deutschland systematisch untersucht. Das Ergebnis ist die "Forschungsdatenbank Nichtwohngebäude". Sie steht im Mittelpunkt der abschließenden Projekt-Tagung am 28. und 29. April. Die Tagung findet ausschließlich digital statt. Interessierte aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft sind eingeladen, die Ergebnisse mit dem Projektteam zu diskutieren. Anmeldeschluss ist der 18. April.

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Grünfläche

Wie können Kommunen auch mit kleinen Grünflächen und sehr gezielten Maßnahmen viel für ein gutes Stadtklima, die biologische Vielfalt und das Wohlbefinden der Bevölkerung erreichen? – Dieser Frage widmet sich ein Weiterbildungsangebot im Rahmen des EU-Projekts SALUTE4CE (Salute for Central Europe). Teilnehmende erfahren, wie sie das Konzept der Urbanen Umweltakupunktur zielführend in ihrer Stadt anwenden können.

Seit Herbst 2017 untersucht ein interdisziplinäres Team von Forschenden und Praxispartner*innen im Projekt "HeatResilientCity" (deutsch: hitzeangepasste Stadt), wie sich Stadtquartiere und Gebäude besser an Sommerhitze anpassen lassen. Nun fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Projekt für weitere zwei Jahre. In Phase II geht es um die praktische Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen. In den Blick nimmt das Projekt dabei auch das Thema Gesundheit.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.