Pressemitteilungen

Foto: trealon auf Pixabay

Pflanzen auf einer Grünfläche in Nahaufnahme, im Hintergrund verschwommen Gebäude

Was muss sich in der räumlichen Entwicklung, also bei der Planung und Gestaltung von Landschaften, Regionen, Städten und Quartieren, tun, damit der Mensch rasch und dauerhaft im Einklang mit der Natur leben kann? – Dieser Frage widmet sich das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) bei seiner Tagung 2024 unter der Überschrift "Raum & Transformation: Leben im Einklang mit der Natur". Die IÖR-Tagung mit internationaler Summer School der Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) findet vom 25. bis 27. September im Deutschen Hygiene-Museum Dresden statt. Bis 2. April können…

Foto: M. Schröder/IÖR-Media

Blick in eine belebte Straße in der Innenstadt von Görlitz.

Görlitz ist attraktiv. Als kleinere Stadt mit urbanem Charakter hat Görlitz Vorteile, die selbst Großstädter zu schätzen wissen. Görlitz könnte diese Potenziale besser nutzen, um neue Bewohnerinnen und Bewohner anzulocken. Doch wie kann das gelingen? Hinweise gibt eine Handreichung, die im Rahmen der Projektreihe "Probewohnen" entstanden ist. In dem Papier fassen die Projektbeteiligten Erkenntnisse aus der langjährigen Projektarbeit zusammen. Robert Knippschild vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und Leiter des Interdisziplinären Zentrums für transformativen Stadtumbau…

Foto: The Climate Reality Project auf Unsplash

Eine Person sitzt in einer Reihe mit anderen und macht Notizen auf Papier.

Zum vierten Mal erhalten Journalistinnen und Journalisten die Gelegenheit, sich für ein Recherche-Stipendium des Leibniz-Forschungsnetzwerks "Räumliches Wissen für Gesellschaft und Umwelt – Leibniz R" zu bewerben. Gastgebende Einrichtung ist dieses Mal das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden. Die Bewerbung ist bis 22. März 2024 möglich.

Quelle: Karlsruher Transformationszentrum, KIT

Grafische Darstellung einer Stadtszene mit Menschen in einer Einkaufsstraße

Mit einem Reallabore-Gesetz möchte die Bundesregierung einheitliche und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für Reallabore und neue Freiräume für die Erprobung von Innovation schaffen. Aktuell lädt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) Organisationen und Forschende ein, ihre Vorschläge und Ideen einzureichen. Heute hat das Netzwerk „Reallabore der Nachhaltigkeit“, dem das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) angehört, seine Stellungnahme an das BMWK übermittelt und dazu folgende gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht.

Foto: Gerry Ellis/Unsplash

Braune Holzbänke stehen auf einer grünen Wiese an einem Weg.

Für viele ist es Alltag in ihrem Stadtleben: Lärm, Verkehr, viele Menschen, wenig Natur. Innehalten und Pausieren scheinen nicht vereinbar mit einem stressigen Tagespensum. Der Kontakt zur Natur bleibt häufig auf der Strecke. Aber wie lässt sich die Verbindung mit der Natur auch in Städten wieder herstellen? Können Stadtmenschen in Harmonie mit der Natur in ihrem Umfeld leben und gleichzeitig eigene Bedürfnisse erfüllen? Diesen Fragen widmet sich die interdisziplinäre Nachwuchsforschungsgruppe URBNANCE am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung. Wissenschaftlerin Susanne Müller sucht…

Foto: E.-M. Tittel/IÖR-Media

Ein gelbes Einfamilienhaus, im Hintergrund verdeckt durch Koniferen ein weiteres in Weiß.

Mit verschiedenen Programmen fördert die Bundesregierung seit dem Frühjahr die Schaffung von Wohneigentum. Auch der Neubau von ressourcen- und flächenintensiven Einfamilienhäusern bekommt damit wieder Aufschwung. Strenge ökologische Vorgaben sollen dafür sorgen, dass Deutschland seine Klimaschutzziele im Gebäudesektor dennoch erreicht. Forschende des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) weisen darauf hin, dass Bauherrinnen und Bauherren auch mit vorausschauender Planung dafür sorgen können, dass sich Eigenheime lange und damit nachhaltig nutzen lassen.

Foto: HSZG/Sven Müller

Eine Gruppe von 13 Menschen steht im Halbrund vor einer Backsteinwand und schaut in die Kamera.

Gemeinsam mit neun weiteren Partnern hat das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) am 8. Juni den Verein „Hi!Lusatia“ gegründet. Der regionale Verein für Wissenschaft, Forschung und Bildung hat zum Ziel, die Attraktivität und Vielfalt der Dreiländerregion Deutschland/Polen/Tschechien zu fördern und aktiv an ihrer nachhaltigen Transformation mitzuwirken. Seinen Sitz hat der Verein in Görlitz.

Foto: S. Werner

Sechs Personen stehen in angeregtem Gespräch um einen Tisch herum.

Klimaneutralität ist nur zu erreichen, wenn Wissen zusammengeführt und Kräfte gebündelt werden. Im Projekt TRUST arbeiten die Stadt, zwei Görlitzer Vereine, die Stadtwerke Görlitz AG, die Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH sowie das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) mit seinem Interdisziplinären Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS) vor Ort in Görlitz zusammen, um dieses Ziel zu erreichen. Nun wird das Projekt im Stadtrat vorgestellt.

Illustration: Gerd Altmann auf Pixabay

Großstadt bei Nacht, grafische Netzstrukturen überspannen die Stadt

Die intensiven Wechselwirkungen von Digitalisierung und Raumentwicklung stehen im Mittelpunkt des Raumwissenschaftlichen Kolloquiums 2023 (RWK2023), einer Veranstaltung des Leibniz-Forschungsnetzwerks "Räumliches Wissen für Gesellschaft und Umwelt - Leibniz R". Erstmals findet das RWK an zwei Tagen statt: Der 4. Juli richtet sich als Online-Veranstaltung an ein internationales wissenschaftliches Publikum. Tag 2 widmet sich am 5. Juli als Präsenzveranstaltung in Berlin dem anwendungsorientierten Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis.

Grafik: IÖR-Media

Stadtplan in 3D mit Gebäuden in Orange-Tönen sowie Grünflächen und einem blauen Fluss.

Für die nachhaltige Transformation von Städten und Regionen braucht es spezifische Wissensbestände sowie Daten, Analysen und digitale Werkzeuge. Wissenschaft und Praxis können dabei künftig auf das neue Forschungsdatenzentrum IÖR-FDZ zurückgreifen, welches das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in den nächsten Jahren aufbaut. Die Leitung übernimmt die Datenexpertin Dr. Ramona Voshage. Eine neue Internetseite informiert zum Angebot des IÖR-FDZ.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.