Pressemitteilungen

Foto: H. Oertel/IÖR-Media

im Feldrain Biene auf Kornblume

Mit den "10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung" legt das Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität, zu dessen Mitgliedern das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) gehört, konkrete Empfehlungen für Politik und Gesellschaft vor. 45 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Netzwerks sowie weitere Kolleginnen und Kollegen haben die Bestandsaufnahme zum Erhalt der Natur als Lebensgrundlage des Menschen erstellt. Im Vorfeld des Weltnaturgipfels, der UN Biodiversity Conference im chinesischen Kunming, soll der Report zum Dialog einladen, formuliert aber zugleich…

Foto: Jürgen Hohmuth und Marcus Fehse, zeitort.de, Berlin

Buchcover

Einen neuen Bildband und eine Ausstellung in Dresden nehmen das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) zum Anlass, um in einem digitalen Mediengespräch aus raumwissenschaftlicher Perspektive Herausforderungen zu benennen, die mit dem Landschaftswandel verbunden sind, und Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Raumentwicklung aufzuzeigen.

Quelle: IÖR-Media

screenshot 2 Personen nebeneinander

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und die Landeshauptstadt Dresden (LHD) wollen künftig noch enger in Fragen der nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung zusammenarbeiten. Dabei werden die Partner gemeinsam neue Wege der lokalen Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis gehen. Dies sieht die Kooperationsvereinbarung vor, die Marc Wolfram, Direktor des IÖR, sowie Oberbürgermeister Dirk Hilbert am Montag, 6. Dezember 2021, unterzeichnet haben.

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Sonnenschirme auf Balkone

Der Projekt-Verbund HeatResilientCity (deutsch: Hitzeangepasste Stadt) hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung 2022 gewonnen. Das transdisziplinäre Projekt, welches das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) koordiniert, erforscht, wie sich dicht bebaute Stadtquartiere und die dort lebende Bevölkerung nachhaltig vor Sommerhitze schützen lassen. Die Preisverleihung fand am Abend des 3. Dezember in Düsseldorf sowie als Online-Veranstaltung statt.

Foto: R. Vigh/IÖR-Media

Peterskirche in Görlitz

Im Projekt "Stadt der Zukunft auf Probe – Ein Wohn- und Arbeitsexperiment für ein klimaneutrales Görlitz" startet nun die Phase der Probeaufenthalte. Bis Ende des Jahres können die ersten drei Teilnehmenden Görlitz als Wohn-, Arbeits- und Lebensort ausprobieren. Während ihres dreimonatigen Aufenthaltes werden sie die Stadt mit ihren Ideen und ihrer Expertise auf dem Weg zu Klimaneutralität und mehr Nachhaltigkeit unterstützen. Bis März 2023 sind insgesamt 18 dieser Probeaufenthalte vorgesehen.

Foto: R. Hecht/IÖR-Media

Blick auf Smartphone mit Bild von App

Mit einem Abschlussworkshop und einer öffentlichen Präsentation geht das Projekt "meinGrün – Informationen und Navigation zu urbanen Grünflächen in Städten" zu Ende. Zentrales Ergebnis ist die meinGrün-App, mit der Nutzer*innen in den Pilotstädten Dresden und Heidelberg bekannte und unbekannte Grünflächen und den Weg dorthin neu entdecken können. Das Projetteam hat darüber hinaus wichtige Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die meinGrün-Infrastruktur auch in anderen Städten in Deutschland und international genutzt werden kann. Gefördert wurde das Projekt im Rahmen der Innovationsinitiative…

Foto: R. Vigh/IÖR-Media

Welche Folgen hat der Strukturwandel für die räumliche Entwicklung der Lausitz und wie lässt sich der Prozess möglichst zukunftsorientiert gestalten? Dieser Frage widmete sich seit März das Planungslabor „Raumbilder Lausitz 2050 – Nachhaltige Transformation entwerfen“. Vier interdisziplinäre Teams haben Visionen für eine möglichst nachhaltige Raumentwicklung in der Region entworfen. Bei einem Abschlusskolloquium am 16. September in der Alten Chemiefabrik Cottbus haben sie ihre Ideen präsentiert und mit Entscheidungsträger*innen aus der Lausitz diskutiert.

Quelle: FLOOD.Bi/STRIMA II

Karte auf Banner für Messe Dresden

Die Eigenvorsorge bei Hochwasser wird immer wichtiger. Das gilt besonders für den Schutz von Wohngebäuden. Mit dem neuen Informationstool FLOOD.Bi lässt sich das Risiko für Hochwasserschäden an Gebäuden bestimmen und minimieren. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) hat das Tool gemeinsam mit dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) im EU-Projekt STRIMA II entwickelt. Am 11. und 12. September präsentieren beide Einrichtungen die neue Anwendung in Dresden auf der Bau- und Immobilienmesse Bauen Kaufen Wohnen. Die Präsentation ist Teil des…

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Blick auf See, und Hinweisschilder, hinten Schornsteine

Mit dem Auslaufen der Braunkohleförderung im Jahr 2038 steht die Lausitz vor dem zweiten großen Strukturwandel nach den 1990er Jahren. Mit den Herausforderungen, die dieser äußerst komplexe Prozess mit sich bringt, beschäftigt sich in diesem Jahr der „DENKSALON Ökologischer und Revitalisierender Stadtumbau“. Am 1. und 2. Oktober 2021 sind Interessierte aus Wissenschaft und Praxis zu der Veranstaltung in das Schlesische Museum zu Görlitz eingeladen.

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Blühender Wiesenblumenstreifen vor einem Haus

Wie können Kommunen auch mit kleinen Grünflächen und sehr gezielten Maßnahmen viel für ein gutes Stadtklima, die biologische Vielfalt und das Wohlbefinden der Bevölkerung erreichen? – Dieser Frage widmet sich ein Weiterbildungsangebot im Rahmen des EU-Projekts SALUTE4CE (Salute for Central Europe). Eine Stadtexkursion in Erfurt am 14. September zeigt anhand von Beispielen, wie Kommunen das Konzept der Urbanen Umweltakupunktur zielführend anwenden können.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.