IÖR-Forschungsdatenzentrum (IÖR-FDZ)

Mit dem IÖR-Forschungsdatenzentrums (IÖR-FDZ) entsteht am Institut eine national und international vernetzte Forschungsdateninfrastruktur. Ausgangspunkt ist der etablierte Monitor der Siedlungs- und Freiraumentwicklung (IÖR-Monitor), der 2021 durch den Rat für Sozial- und WirtschaftsDaten (RatSWD) akkreditiert wurde. Ziel des IÖR-FDZ ist es, zum Verständnis komplexer räumlicher Zusammenhänge und Dynamiken beizutragen, indem schnell wachsende und heterogene Datenbestände handlungsorientiert erschlossen und interpretiert werden.

Das IÖR-FDZ stellt mit seiner raumbezogenen Forschungsdateninfrastruktur Informationsgrundlagen und Anwendungen bereit, die eine nachhaltige Landwende sowie eine transformative Stadt- und Regionalentwicklung unterstützen. Diese Datenbestände sind für die raumwissenschaftliche Forschung, Planung und Verwaltung und auch für Klima- und Ökosystemforschung, eine nachhaltige Ressourcennutzung und sozialwissenschaftliche Fragestellungen von grundlegender Bedeutung.

Das IÖR-FDZ wird die transdisziplinäre Entwicklung innovativer Erhebungs-, Analyse-, Bewertungs- und Interpretationsverfahren vorantreiben. Es arbeitet außerdem am Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) mit und ist Teil der Konsortien NFDI4Biodiversity, NFDI4Earth, KonsortSWD sowie BERD@NFDI. Ebenso wird es in die internationale Forschungsdateninfrastruktur (EOSC) eingebunden.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.