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Foto: Martin Reisch auf Unsplash

Blick auf eine Betonfläche mit Pfeilen in unterschiedliche Richtungen.

Wie wirken politische Strategien und Instrumente in der Gesellschaft? Um diese Frage möglichst genau zu beantworten, gibt es Modelle, die die Effekte von politischen Maßnahmen abschätzen sollen. Im Projekt PoliMod haben Forschende des IÖR dafür geeignete Modellierungsmethoden genauer untersucht und bewertet. Projektleiter Christoph Schünemann erklärt im Interview, wie die Politikberatung davon profitieren könnte.

Foto: V. Kügler/IÖR-Media

Bunt gekleidete Menschen stehen in einem Halbkreis. Im Vordergrund hängt ein Blatt Papier an einer Wäscheleine.

Wie kann das bürgerschaftliche Engagement für eine nachhaltige Stadtentwicklung gestärkt werden? Dieser Frage gehen Forschende des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) im Projekt StadtLabor DE-RSL nach. DE-RSL steht dabei für die Stadt Dessau-Roßlau.

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Ein Mann steht vor Zuhörern und hält einen Vortrag, im Hintergrund ist die erste Folie seines Vortrages zu sehen.

Seit Mitte September ist Dr. Horacio Samaniego als IÖR-Fellow zu Gast am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR). Als außerordentlicher Professor arbeitet er an der Universidad Austral de Chile zu Fragen von Ökologie und nachhaltiger Stadtentwicklung. Er versteht Städte als komplexe sozioökonomische Systeme. Im Interview erläutert er, wie die Auswertung großer Bestände an Geo- und Mobilfunkdaten zum Verständnis städtischer Dynamiken beitragen kann und welches Potenzial diese Ansätze für eine gerechte und nachhaltige Entwicklung von Städten haben können.

Illustration: N. Bongaerts/IÖR-Media

Eine Illustration (Zeichnung) zum Thema der Tagung. Sie besteht aus verschiedenen kleinen Piktogrammen.

Die vierte IÖR-Tagung „Raum & Transformation“ nimmt vom 22. bis 24. September 2026 die Beziehung zwischen Digitalisierung und transformativer Governance in Forschung, Politik und Praxis in den Blick. Welche Chancen, aber auch Konflikte bergen die beiden Entwicklungen für den transformativen Wandel von Städten und Regionen in Richtung Nachhaltigkeit? Eingeladen sind alle Interessierten aus Wissenschaft und Gesellschaft.

Foto: Flickr/COP30Amazonia

Blick auf den Eingang der COP30 bei Nacht, mit beleuchtetem Schriftzug #COP30.

Mit gleich zwei Veranstaltungen setzen Leibniz-Institute des Leibniz-Labs „Systemische Nachhaltigkeit“ – darunter auch das IÖR – und ihre Partner auf der Weltklimakonferenz COP30 in Belém deutliche Akzente für Transformation zu mehr Nachhaltigkeit. Im Mittelpunkt stehen kreative Wege für globalen Klimaschutz und der Ansatz der systemischen Nachhaltigkeit, der ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Zusammenhänge als untrennbares Ganzes begreift.

Foto: C. Woiwode/IÖR-Media

Zwei Männer stehen nebeneinander. Jeder der beiden hält eine aufgeklappte Dokumentenmappe in die Kamera.

Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Unterstanding (MoU) verabreden das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und das Indian Institute of Technology (IIT) Madras ihre künftige Kooperation in der Forschung zu nachhaltiger Entwicklung von Städten und Regionen. Damit legen die beiden Einrichtungen auch einen wichtigen Meilenstein in der indisch-deutschen Forschungszusammenarbeit.

Foto: marcus fehse – aeronauten, berlin

Blick auf eine Siedlung mit neugebauten Mehrfamilienhäusern am Rande einer Großstadt.

„Flächen für Wohnungsbau müssen dort gesucht werden, wo sie auch gebraucht werden“: Stadtforscher*innen des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und des ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung fordern eine grundlegende Neuausrichtung der deutschen Wohnungsbaudebatte. In einem gemeinsamen Fachkommentar kritisieren sie die pauschale Forderung nach immer mehr Bauland als zu kurzsichtig.

Grafik: N. Bongaerts/IÖR-Media

Blauer Untergrund mit Kartenstruktur, rechts ein größerer Kreis, strahlenförmig sind kleinere Kreise mit ihm verbunden

Mit seinem Fellowship-Programm bietet das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Forschungsideen und ihr Netzwerk während eines Gastaufenthaltes am Institut weiterzuentwickeln. Die Bewerbung, ausschließlich in englischer Sprache, ist bis 15. November 2025 möglich.

Illustration: N. Bongaerts/IÖR-Media

Grafik mit grünem Hintergrund, Darstellung von Menschen, Industrielandschaft, Geldflüssen Richtung eines Punktes, aus dem Blätter wachsen.

Öffentliche Beschaffung kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, institutionelle und organisatorische Handlungen und Entscheidungen zu verändern und somit zur Erreichung nachhaltiger wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Ziele beitragen.

Foto: Braden Collum/Unsplash

Arme und Beine eines Läufers in Startposition. In der rechten Hand ist ein Staffelstab zu sehen.

Wie kann Forschung so gestaltet werden, dass sie nicht nur Ergebnisse liefert, sondern auch der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der Öffentlichkeit den Weg dorthin transparent aufzeigt? Das IÖR-FDZ, das Forschungsdatenzentrum des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR), gibt darauf mit neu veröffentlichten, interaktiven Trainingsmaterialien eine praktische Antwort. Unter dem Titel „Exploring Spatial and Biodiversity Data with Python and JupyterLab“ stellt das Team des IÖR-FDZ einen vollständigen, reproduzierbaren Workflow für die räumliche Datenanalyse zur Verfügung.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.