Dr. Juliane Albrecht vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) ist neue Honorarprofessorin für Umwelt- und Planungsrecht an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD). Am 10. Juni überreichte ihr Rektor Professor Ingo Gestring die Bestellurkunde. Damit würdigt die Hochschule die langjährige Lehrtätigkeit der Wissenschaftlerin und die bestehende fachliche Zusammenarbeit.
Mit der Veröffentlichung erster Forschungsdatensätze startet das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) sein Forschungsdaten-Repositorium „ioerDATA“. Damit ermöglicht das IÖR den leichten Zugang zu einer Auswahl seiner Forschungsergebnisse. Das Angebot stellt einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige Transformation von Städten und Regionen dar. Denn die einmal generierten Daten können unterschiedliche Akteure aus Wissenschaft und Praxis für ihre Arbeit nutzen, etwa in der Stadt- und Regionalplanung oder in den Nachhaltigkeitswissenschaften.
Am 1. Juli öffnet das Interdisziplinäre Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS) im Rahmen der Aktionswoche „Tage des offenen Reallabors“ seine Türen. Gemeinsam mit Partnereinrichtungen stellt das Team des IZS Görlitz seine Arbeit in der Stadt und in der Region vor. Interessierte können entdecken, wie das IZS Görlitz gemeinsam mit Akteuren der Stadt- und Regionalentwicklung sowie mit Bürgerinnen und Bürgern praktische Lösungen für eine nachhaltige Zukunft entwickelt.
Mögliche Schritte hin zu mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen stehen im Fokus der kommenden Vorträge im Rahmen des IÖR-Forums. Die Veranstaltungsreihe bietet am 18. und 25. Juni Einblicke in Forschung und Praxis rund um Praktiken des zirkulären Bauens.
Am 3. Juni sind Wissbegierige zu einer neuen Auflage von „Book a Scientist“ eingeladen. Bei dem von der Leibniz-Gemeinschaft initiierten Format beantworten Leibniz-Forscher*innen Fragen zu Themen, die das alltägliche Leben berühren. Aus dem IÖR beteiligen sich dieses Mal sechs Wissenschaftler*innen.
Im März und April 2025 war Dr. Sabine Dörry vom Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (LISER) zu Gast am IÖR. Die Wirtschafts- und Finanzgeografin eröffnete als erste Teilnehmerin das neue IÖR-Fellowship-Programm. Der Ausgangspunkt für ihren Aufenthalt am IÖR war die Frage, wie „nachhaltig“ ein Projekt oder ein Programm sein kann, dessen Finanzierung auf ökonomischen Strukturen basiert, die selbst nicht nachhaltig oder gerecht sind. Im Interview berichtet sie von ihrer Arbeit und vom Austausch mit den Kolleg*innen am IÖR.
Eine stark erweiterte Software für eine effizientere integrierte Stadt- und Verkehrsplanung ist das Ergebnis des Projektes GOAT 3.0. In dem Projekt haben verschiedene Partner, darunter das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), mit dem Ziel zusammengearbeitet, Städte und Verkehr künftig nachhaltiger zu gestalten. GOAT 3.0 wurde im Rahmen des mFUND durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.
Viele Initiativen und Unternehmen wollen gemeinschaftsgetragen wirtschaften, Vorbild ist die solidarische Landwirtschaft. Forschende des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) begleiten sie gemeinsam mit Partner*innen aus Forschung und Praxis im Projekt SWITCH (Gemeinschaftsgetragene Wirtschaftsformen aufbauen, Gesellschaft transformieren). Beim Auftaktworkshop im thüringischen Lützensömmern haben sich Interessierte aus ganz Deutschland zu fast 30 Ideen ausgetauscht, die sie in den nächsten drei Jahren umsetzen wollen.
Türen auf in Görlitz für „Probewohnen meets DZA“. Drei Wohnungen stehen in der Neißestadt ab Mai offen für neue Mitarbeitende des gerade entstehenden Großforschungszentrums. Für den Aufbau des Deutschen Zentrums für Astrophysik (DZA) ist der Zuzug von Fachkräften aus dem In- und Ausland unabdingbar. Denn Spitzenforschung benötigt Impulse von außen. Zugleich braucht die Stadt Görlitz neue Einwohnerinnen und Einwohner, um dem Leerstand zu begegnen. Das Projekt ist eine Kooperation von DZA und Interdisziplinärem Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS) sowie weiteren Partnern in Görlitz.
Der Bausektor ist einer der größten Umweltsünder weltweit. Er ist verantwortlich für den enormen Verbrauch natürlicher Ressourcen und den Ausstoß großer Mengen an Treibhausgasen. Zugleich erzeugt er viele Tonnen Bauabfälle. Soll sich dies ändern, müssten unter anderem mehr Baumaterial recycelt und Bauteile wiederverwendet werden. Mit dem „Materialkataster Deutschland“ liefern Forschende des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) nun eine wichtige Grundlage für eine solche Kreislaufführung im Baubereich. Erstmals stehen damit Informationen zur Zusammensetzung und zur Verteilung…
Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.