„Flächen für Wohnungsbau müssen dort gesucht werden, wo sie auch gebraucht werden“: Stadtforscher*innen des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und des ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung fordern eine grundlegende Neuausrichtung der deutschen Wohnungsbaudebatte. In einem gemeinsamen Fachkommentar kritisieren sie die pauschale Forderung nach immer mehr Bauland als zu kurzsichtig.
Mit seinem Fellowship-Programm bietet das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Forschungsideen und ihr Netzwerk während eines Gastaufenthaltes am Institut weiterzuentwickeln. Die Bewerbung, ausschließlich in englischer Sprache, ist bis 15. November 2025 möglich.
Öffentliche Beschaffung kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, institutionelle und organisatorische Handlungen und Entscheidungen zu verändern und somit zur Erreichung nachhaltiger wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Ziele beitragen.
Wie kann Forschung so gestaltet werden, dass sie nicht nur Ergebnisse liefert, sondern auch der wissenschaftlichen Gemeinschaft und der Öffentlichkeit den Weg dorthin transparent aufzeigt? Das IÖR-FDZ, das Forschungsdatenzentrum des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR), gibt darauf mit neu veröffentlichten, interaktiven Trainingsmaterialien eine praktische Antwort. Unter dem Titel „Exploring Spatial and Biodiversity Data with Python and JupyterLab“ stellt das Team des IÖR-FDZ einen vollständigen, reproduzierbaren Workflow für die räumliche Datenanalyse zur Verfügung.
Sozial-ökologische Transformationen in strukturschwachen, ländlich geprägten Regionen bergen erhebliche Potenziale – für regionale Entwicklung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und ökologische Zukunftsfähigkeit. Doch damit diese Potenziale wirksam und gerecht genutzt werden können, braucht es verlässliche politische, planerische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Dies sind zentrale Erkenntnisse aus dem Verbundprojekt ATRAKTIV, das das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) koordiniert. Drei Jahre lang widmete sich das Projekt der Frage, wie strukturschwache Regionen ihre…
Noch vor wenigen Jahren wurde ökologische Transformation, speziell der Klimaschutz, mit großer gesellschaftlicher und politischer Unterstützung vorangetrieben. Davon ist heute wenig übrig. Stattdessen: heftige Konflikte, Blockade und zum Teil politisch getriebener Rückbau. Ist die „große“ Transformation vorbei, bevor sie begonnen hat? Und wenn ja, wie können Wissenschaft und Praxis damit umgehen? Diesen Fragen widmete sich Ende Juni das Raumwissenschaftliche Kolloquium in Berlin.
Unter der Überschrift „Shaping Spaces for Sustainability Transformation: Challenges for Policy and Planning“ lädt die Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) Promovierende zu ihrer diesjährigen Summer School ein. Die Veranstaltung findet am 19. und 20. September in Dresden statt. Die Bewerbung ist bis 4. August möglich.
Eine internationale Konferenz in Berlin erörtert Hemmnisse, Potenziale und Perspektiven für den Übergang zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Gesellschaft.
Unter der Überschrift „Spatiality of sustainability-oriented innovation dynamics and transformation“ schreibt die Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) Stipendien für ein Promotionsstudium ab März 2026 aus. Interessierte mit einem Masterabschluss und Ideen für innovative Forschungsvorhaben sind eingeladen, sich bis 1. September zu bewerben.
Vom 8. bis 10. Oktober lädt das IÖR zum 12. Workshop des Arbeitskreises Landschaftsforschung nach Dresden ein. Unter der Überschrift „Suburbane, stadtregionale Landschaften: Transformation, Konflikt, Koproduktion – Nachhaltigkeit?“ geht es um Fragen rund um Stadträume zwischen dicht bebauter Kernstadt und ländlich geprägtem Umfeld. Bis 14. September konnten sich Interessierte aus Wissenschaft und Praxis anmelden.
Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.