Wie wird aus Beobachtungen in der realen Welt eine Karte im Smartphone? – Diese Frage steht im Mittelpunkt, wenn das IÖR am 23. April Schülerinnen zum Girls’Day einlädt. Mädchen zwischen zwölf und 16 Jahren können dann im Institut am Weberplatz in Dresden in die Welt der Geoinformatik eintauchen. Sie sammeln Daten, bereiten sie mit freier Software auf und erstellen eine eigene digitale Karte, die sie am Ende der Veranstaltung auch mit nach Hause nehmen können.
Die vierte IÖR-Tagung „Raum & Transformation“ nimmt vom 22. bis 24. September 2026 die Beziehung zwischen Digitalisierung und transformativer Governance in Forschung, Politik und Praxis in den Blick. Welche Chancen, aber auch Konflikte bergen die beiden Entwicklungen für den transformativen Wandel von Städten und Regionen in Richtung Nachhaltigkeit? Bis 2. April können Interessierte aus Wissenschaft, Politik und Praxis Beiträge einreichen.
Wer nutzt den Raum – und wie wird digital darüber kommuniziert? Eine neue Analyse des IÖR, erarbeitet in enger Zusammenarbeit mit Prof. Catrin Schmidt vom Institut für Landschaftsarchitektur der Technischen Universität Dresden, visualisiert über 66 Millionen öffentliche Social-Media-Beiträge aus 15 Jahren. Das Ergebnis ist eine hochauflösende Karte Deutschlands, die zeigt, wo Einheimische sich erholen und welche Ausflugsziele Tourist*innen gern besuchen. Veröffentlicht wurde die Karte im Dezember-Heft von „Naturschutz und Landschaftsplanung“. Die zugrunde liegenden anonymisierten Daten stellt…
Im November 2025 war Prof. Dr. David Manuel-Navarrete von der Arizona State University (ASU) im Rahmen des IÖR-Fellowship-Programmes zu Gast im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR). An der School of Sustainability der ASU forscht er zum Thema innerer und äußerer Nachhaltigkeit. In seiner Forschung untersucht David Manuel-Navarrete, wie Veränderungen in individuellen und kollektiven Denkweisen einen systemischen Wandel vorantreiben können, indem subjektive Transformationen mit strukturellen Maßnahmen zur Bewältigung komplexer Umweltprobleme verbunden werden. Im Interview…
Die im oekom Verlag erscheinende Fachzeitschrift „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning (RuR)“, zu deren Herausgebern das IÖR gehört, geht auf ihrem goldenen Weg der Publikationspraxis den nächsten Schritt. Ab 2026 erscheint sie als Diamond Open Access-Zeitschrift.
Das Team des IÖR dankt seinen Kooperationspartnern, Förderern und Dienstleistern für ihre Unterstützung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Das Kartenmotiv 2025 trägt den Titel „Räumliche Gerechtigkeit“ - verbunden mit Denkanstößen zum Thema sowie einem Lesetipp und der Einladung zur 4. IÖR-Tagung "Raum & Transformation" 2026.
Was verbindet sich für die 96 Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft mit der Zielsetzung der Nachhaltigkeit? Ein neues „Leitbild Nachhaltigkeit“ macht das Konzept für die Institute greifbarer, zeigt Handlungsansätze auf und dient als Orientierung für den Prozess der Umsetzung. Es ersetzt das Leitbild von 2019.
Die Förderung des IÖR in Dresden durch Bund und Länder soll auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden. Das empfiehlt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft auf Basis der aktuellen Evaluierung des Institutes durch externe Gutachter*innen. Die entsprechende Stellungnahme hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft nach seiner Sitzung am 3. Dezember in Berlin veröffentlicht. Die erneute Überprüfung der Fördervoraussetzungen kann nach dem Regelturnus von sieben Jahren erfolgen.
Bereits seit 2013 kooperieren das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und das zur United Nations University gehörende Institute for Integrated Management of Material Fluxes and of Resources (UNU-FLORES) mit Sitz in Dresden. Nun haben beide Einrichtungen ihre langjährige Zusammenarbeit zu Fragen nachhaltiger Entwicklung und Ressourcennutzung erweitert. Im Fokus stehen innovative Lösungen für komplexe globale Herausforderungen, die einen integrierten und sektorenübergreifenden Ansatz erfordern.
Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.