Eine internationale Konferenz in Berlin erörtert Hemmnisse, Potenziale und Perspektiven für den Übergang zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Gesellschaft.
Eine internationale Konferenz in Berlin erörtert Hemmnisse, Potenziale und Perspektiven für den Übergang zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Gesellschaft.

Wie können wir dem ins Stocken geratenen ökologischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft auf lokaler Ebene und darüber hinaus neuen Schwung verleihen? Darüber diskutieren Fachleute und Akteure aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft vom 26. bis 27. Juni 2025 in Berlin beim Raumwissenschaftlichen Kolloquium (RWK) des Leibniz-Forschungsnetzwerks „Räumliches Wissen für Gesellschaft und Umwelt - Leibniz R“. Hauptredner sind Bundesumweltamt-Präsident Dirk Messner, der Wiener Sozioökonom Andreas Novy und Anna Lisa Boni, bis 2021 Generalsekretärin des Netzwerks „Eurocities“, heute Stadträtin in Bologna.
Unter der Überschrift „Zu viel des Wandels? Widersprüche und Aufbrüche in der sozial-ökologischen Transformation“ widmet sich die internationale Tagung in Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen unter anderem diesen Fragen:
Zum Abschluss zieht eine Gesprächsrunde Bilanz und diskutiert die Frage, wo wir heute im Transformationsprozess stehen. Podiumsgäste sind Antje Bruns, Generalsekretärin der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL), Oliver Ibert, Direktor des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS), Judith Miggelbrink, Direktorin des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL), sowie der Öko-Unternehmer und Nachhaltigkeitsberater Tobias Till Keye.
Weitere Informationen
Die Veranstaltung findet teilweise auf Deutsch und teilweise auf Englisch statt.
Weitere Informationen auf der Veranstaltungsseite
Wissenschaftlicher Kontakt im IÖR
Dr. Markus Egermann, E-Mail: M.Egermann@ioer.de
Hintergrund
Ausrichter des Raumwissenschaftlichen Kolloquiums ist das Leibniz-Forschungsnetzwerk „Räumliches Wissen für Gesellschaft und Umwelt“, kurz: „Leibniz R“. Das Netzwerk bündelt die Expertise und Kompetenzen von acht außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Es analysiert soziale, ökologische und ökonomische Prozesse und deren Wechselwirkungen in ihren räumlichen Zusammenhängen und zeigt raumbezogene Handlungsoptionen auf. Regelmäßige Veranstaltungen wie das alle zwei Jahre stattfindende „Raumwissenschaftliche Kolloquium“ fördern den Austausch zu aktuellen Fragen der Raumentwicklung zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis.