IÖR-Jahrestagung 2021 „Raum & Transformation“

Unter der Überschrift „Raum & Transformation“ nimmt die Jahrestagung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) vom 22. bis 24. September 2021 den gesellschaftlichen Wandel in den Blick. Die zweitägige Fachtagung wird durch weitere Veranstaltungen flankiert. Auch für den wissenschaftlichen Nachwuchs und für die Dresdner Bevölkerung ist etwas dabei.

Mit der globalen human-ökologischen Krise ist ein gesellschaftlicher Wandel dringend notwendig geworden, denn das Überschreiten der planetaren Grenzen gefährdet menschliches Dasein und soziale Gerechtigkeit dauerhaft. Deshalb widmet sich die IÖR-Jahrestagung unter der Überschrift „Raum & Transformation“ Fragen des gesellschaftlichen Wandels.

Wie beeinflussen sich Transformationen und Raum? Was können räumliche Ansätze dazu beitragen, Transformationen besser zu verstehen und nachhaltiger zu gestalten? Wie verändert sich damit Raum-Wissenschaft? Diese Fragen möchte das Team des IÖR gemeinsam mit Gästen am 23. und 24. September im Rahmen seiner Fachtagung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden diskutieren.

Keynotes aus der nationalen und internationalen Forschung
Passende Denkanstöße liefern bei der IÖR-Jahrestagung drei Keynote-Vorträge renommierter Wissenschaftler*innen der Transformations- und Raumwissenschaften. Das IÖR begrüßt als Gastredner*in:

  • Prof. Dr. Antje Bruns, Professur für Nachhaltige Raumentwicklung und Governance an der Universität Trier,
  • Dr. Duncan A. Smith, Centre for Advanced Spatial Analysis am University College London,
  • Prof. Dr. Bernhard Truffer, Lehrstuhl für Geography of Transitions in Urban Infrastructures an der Universität Utrecht sowie Leiter Umweltsozialwissenschaften bei der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (Eawag) in der Schweiz,
  • Dr. Martina Artmann, Leibniz-Junior Research Group URBNANCE am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR),
  • Prof. Dr. Marc Wolfram, Direktor des IÖR

Rahmenprogramm für Forschende und interessierte Bürger*innen
Flankiert wird die IÖR-Jahrestagung von drei weiteren Veranstaltungen – für die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft, aber auch für lokale Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie ein breites Publikum.

21. September: Workshop zu kollaborativer Stadtentwicklung
Am 21. September veranstaltet das Leibniz-Forschungsnetzwerk „Wissen für nachhaltige Entwicklung“ im Rahmen der IÖR-Jahrestagung einen Synthese-Workshop zum Thema „Wie Bürger*innen, Kommunen und Wissenschaft gemeinsam Zukunftsräume erproben und gestalten“. Bei diesem Workshop tauschen sich Vertreter*innen der acht Zukunftsstädte aus, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Phase 3 seines Wettbewerbes „Zukunftsstadt“ fördert. Außerdem nehmen Partner des Netzwerks Reallabore der Nachhaltigkeit an der Veranstaltung teil.

22. September: Autumn School für junge Forschende
Am Vortag der IÖR-Jahrestagung bringt die Autumn School der Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) junge Wissenschaftler*innen zusammen. Sie präsentieren und diskutieren ihre Forschungsarbeiten zum Thema „Space & Transformation“. Außerdem haben sie Gelegenheit, sich mit erfahrenen Wissenschaftler*innen auszutauschen, darunter Julia Leventon (CzechGlobe), James Evans (Manchester University) und Marc Wolfram (IÖR).

22. September: Reihe „Zurück oder Zukunft?“ für alle Interessierten
Am Abend des 22. September sind alle Interessierten zur Diskussionsreihe „Zurück oder Zukunft? Wie wir in Dresden leben wollen“ eingeladen. Im fünften Jahr in Folge geht die Veranstaltungsreihe der Frage nach, wie die Stadt im Jahr 2030 und danach aussehen könnte. Ab 19 Uhr dreht sich am 22. September im Deutschen Hygiene-Museum Dresden alles um die Frage „Wem gehört die Stadt?“.

Hintergrund
Die IÖR-Jahrestagung ist ein Ort für inter- und transdisziplinären Austausch. Sie richtet sich mit ihren Fragen sowohl an Wissenschaftler*innen als auch an Praktiker*innen. Neben Mitarbeitern*innen aus den Forschungsbereichen des IÖR liefern wichtige Protagonist*innen der nationalen und europäischen Transformations- und Raumforschung Impulse für die IÖR-Jahrestagung.

Hinweis zu Corona-Regelungen
Wir planen die Tagung und das Rahmenprogramm derzeit als Präsenzveranstaltungen im Deutschen Hygiene-Museum Dresden und stellen uns dabei mit sehr großzügigen Räumen und umfassendem Hygienekonzept auf alle Eventualitäten im Kontext der Corona-Pandemie ein. Selbstverständlich beobachten wir die Entwicklung genau und informieren die Teilnehmenden der IÖR-Jahrestagung im Falle einer Änderung des Formates. Die Platzkapazitäten für die Fachtagung am 23./24. September sind im Moment ausgeschöpft. Personen, die sich über das Anmeldeformular registrieren, nehmen wir gern in die Warteliste auf.

Weitere Informationen zur Veranstaltung
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Kontakt im IÖR
Dr. Markus Egermann und Philip Harms (Konzeption),
Katrin Vogel (Organisation)
E-Mail: jahrestagungioer@ioer.de

 

 

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

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