Aktuelles

Foto: P. Pradhan

Das Bild zeigt unterschiedlich große Blumenkästen aus Holz und Kunststoff, darin wachsen verschiedene Gemüse und Kräuter.

Eine neue Studie von Forschern aus den Niederlanden und Deutschland kommt zu dem Ergebnis, dass urbane Landwirtschaft in europäischen Städten jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen Gemüse produzieren könnte. Dies entspräche etwa einem Drittel der derzeitigen Gemüseproduktion in der Region. Die in der Fachzeitschrift „Sustainable Cities and Society“ veröffentlichte Studie analysiert systematisch das Potenzial urbaner Landwirtschaft für 840 Städte in 30 europäischen Ländern.

Foto: M. Leibenath/IÖR-Media

Das Foto zeigt Sonnenstrahlen, die durch Bäume fallen.

Mit Bestürzung hat das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) die Nachricht vom frühen Tod von Prof. Dr. Beate Jessel aufgenommen. Sie ist im April im Alter von 63 Jahren verstorben. Von 2001 bis 2006 war Beate Jessel Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des IÖR und hat in dieser Funktion die Entwicklung des Institutes intensiv begleitet.

Illustration: N. Bongaerts, G. Tang/IÖR-Media

Veranschaulichung von Geodaten und nachhaltiger Stadtentwicklung anhand von Karten, Datenvisualisierung, Menschen und der gebauten Umwelt.

Ob Laserscandaten, Geländemodelle, Liegenschaftskataster, Landnutzungsdaten – Wissenschaft, Wirtschaft und öffentliche Verwaltung erheben und sammeln Daten in großem Umfang. Und sie stellen diese offen zur Verfügung. Doch wie lässt sich aus den verfügbaren Daten ein Mehrwert für Gesellschaft und Wissenschaft gewinnen – und dies nicht nur durch Fachleute? Unter der Überschrift „Geodaten – nutzbar und erlebbar machen. Potenziale für nachhaltigen Wandel erschließen“ geht die aktuelle Frühjahrsreihe des IÖR-Forum dieser Frage nach.

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Drei Stapel mit Broschüren aus dem Projekt TRUST liegen auf einem Tisch.

Wie kann der Wandel zur klimaneutralen Stadt gelingen und welche Rolle spielen dabei der Wissensaustausch und das Zusammenwirken vieler Akteure aus diversen stadtgesellschaftlichen Bereichen? Vier Jahre lang hat das Projekt TRUST diese Frage in der Stadt Görlitz bearbeitet. Unter Federführung des Interdisziplinären Zentrums für transformativen Stadtumbau (IZS) haben in dem Projekt zahlreiche Görlitzerinnen und Görlitzer intensiv zusammengearbeitet, um die Stadt zukunftsfähig zu gestalten. Die Erfahrungen sind in verschiedenen Publikationen dokumentiert. Sie sollen dabei unterstützen, den Weg…

Foto: Joachim Pressl auf Unsplash

Blick aus der Vogelperspektive auf einen Flussabschnitt der Donau in Niederösterreich. In der Mitte des Flusses sieht man eine kleine bewaldete Insel.

Wie lassen sich Lebensräume in und entlang der Donau sowie ihrer Zuflüsse optimieren und damit bessere Bedingungen für wandernde Fischarten schaffen? Dies erforscht das Horizon-Europe-Projekt DANUBElifelines. Zusammen mit der Hochschule Geisenheim University nimmt das IÖR die Planungs- und Rechtsinstrumente der zehn Anrainerstaaten in den Blick.

Foto: Kabiur Rahman Riyad on Unsplash

Ein LKW fährt von rechts nach links auf einer Brücke, im Vordergrund ist Grün, im Hintergrund die Sonne an einem orangefarbenen Himmel zu sehen.

Mit "NEXtra – Resource Nexus for Sustainability Transformations" schreibt das IÖR gemeinsam mit dem United Nations University Institute for Integrated Management of Material Fluxes and of Resources (UNU-FLORES) und der Technischen Universität Dresden ein Stipendienprogramm für Promovierende aus. Finanziert wird das Programm durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des Programmes EPOS (Development-Related Postgraduate Courses). Das Programm richtet sich an Interessierte aus dem globalen Süden. Eine Einreichung von Bewerbungen ist nicht mehr möglich.

Foto: The Climate Reality Project on Unsplash

Mehrere Personen sitzen in einer Reihe. Die vorderste Person hält Schreibzeug in der Hand und macht Notizen.

Das Stipendienprogramm für Medienschaffende des Leibniz-Forschungsnetzwerks Östliches Europa geht in die zweite Runde.

Foto: R. Vigh/IÖR-Media

Zwei Mädchen sitzen nebeneinander vor einem Laptop, auf dem eine Karte zu sehen ist.

Wie wird aus Beobachtungen in der realen Welt eine Karte im Smartphone? – Diese Frage steht im Mittelpunkt, wenn das IÖR am 23. April Schülerinnen zum Girls’Day einlädt. Mädchen zwischen zwölf und 16 Jahren können dann im Institut am Weberplatz in Dresden in die Welt der Geoinformatik eintauchen. Sie sammeln Daten, bereiten sie mit freier Software auf und erstellen eine eigene digitale Karte, die sie am Ende der Veranstaltung auch mit nach Hause nehmen können.

Foto: S. Bandyopadhyay

Barjor Mehta, Präsident der CEPT University, und Mathias Jehling, Wissenschaftler am IÖR, schauen händeschüttelnd in die Kamera und präsentieren das unterzeichnete Memorandum of Unterstanding.

Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Unterstanding (MoU) stärkt das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) die strategische Zusammenarbeit mit der CEPT University in Ahmedabad, Indien. Die Kooperation in Forschung, Lehre und Wissenstransfer strebt vor allem gemeinsame Aktivitäten zu Fragen des transformativen Wandels von Städten und Regionen an.

Illustration: N. Bongaerts/IÖR-Media

Die vierte IÖR-Tagung „Raum & Transformation“ nimmt vom 22. bis 24. September 2026 die Beziehung zwischen Digitalisierung und transformativer Governance in Forschung, Politik und Praxis in den Blick. Welche Chancen, aber auch Konflikte bergen die beiden Entwicklungen für den transformativen Wandel von Städten und Regionen in Richtung Nachhaltigkeit? Die Anmeldung ist ab Ende Mai möglich.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.