Mit seinem Fellowship-Programm bietet das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Forschungsideen und ihr Netzwerk während eines Gastaufenthaltes am Institut weiterzuentwickeln. Die Bewerbung, ausschließlich in englischer Sprache, ist bis 15. November 2026 möglich.
Von Mitte August bis Mitte September 2026 war Professorin Dietlinde Köber von der Technischen Universität für Bauwesen Bukarest im Rahmen des IÖR-Fellowship-Programmes zu Gast im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR). Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählt die Frage, wie sich Gebäude baulich besser vor Schäden durch Erdbeben schützen lassen. Gemeinsam mit Forschenden des IÖR kombiniert sie diese Forschung mit Arbeiten zum ressourcenschonenden Bauen.
Am 29. September sind Wissbegierige zu einer neuen Auflage von „Book a Scientist“ eingeladen. Bei dem von der Leibniz-Gemeinschaft initiierten Format beantworten Leibniz-Forscher*innen Fragen zu Themen, die das alltägliche Leben berühren. Aus dem IÖR beteiligen sich dieses Mal drei Wissenschaftler*innen.
Vor 50 Jahren wurde das Bundesnaturschutzgesetz in Deutschland eingeführt. Seitdem hat es einige Veränderungen, Ergänzungen und Erweiterungen erfahren. Welche Erfolge sind zu verzeichnen und welche Herausforderungen bestehen weiter. Die aktuelle Reihe des IÖR-Forum wagt einen Blick zurück und voraus.
Der Denksalon in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Schrumpfung und Transformation – Mehr Raum für Nachhaltigkeit und Resilienz in Städten und Regionen?“. Am 1. und 2. Oktober lädt das Interdisziplinäre Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS) traditionell in das Schlesische Museum zu Görlitz ein, um aktuelle Herausforderungen und Potenziale schrumpfender Städte und Regionen zu diskutieren. Die Anmeldung ist bis zum 18. September 2026 möglich.
Unter der Überschrift „Levers for sustainable urban mobility transformations“ (Hebel für einen nachhaltigen Wandel der Mobilität in Städten) schreibt die Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) Stipendien für ein Promotionsstudium ab März 2027 aus. Interessierte mit einem Masterabschluss und Ideen für innovative Forschungsvorhaben sind eingeladen, sich bis 1. September zu bewerben.
Für ihre Lehrveranstaltung „Global Perspectives in Spatial Development“ haben Neelakshi Joshi und Alejandro de Castro Mazarro vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) den AESOP Excellence in Teaching Award 2026 erhalten. Die Association of European Schools of Planning (AESOP) würdigt damit herausragende pädagogische Ansätze in der Ausbildung von Planerinnen und Planern. Der Kurs ist Teil des Masterstudiengangs „Raumentwicklung und Naturressourcenmanagement“ an der Technischen Universität Dresden.
Die vierte IÖR-Tagung „Raum & Transformation“ nimmt vom 22. bis 24. September 2026 die Beziehung zwischen Digitalisierung und transformativer Governance in Forschung, Politik und Praxis in den Blick. Welche Chancen, aber auch Konflikte bergen die beiden Entwicklungen für den transformativen Wandel von Städten und Regionen in Richtung Nachhaltigkeit? Den Start macht am 22. September die Summer School für Promovierende zum Thema der Tagung, ausgerichtet von der Dresden Leibniz Graduate School (DLGS). Das Programm der Tagung ist online, die Anmeldung bis 13. September möglich.
Im Mai 2026 hat das Bundeskabinett die Formulierungshilfe für ein Bundeserprobungsgesetz beschlossen. In Stellungnahmen zum geplanten Gesetz fordern sowohl das bundesweite Netzwerk „Reallabore der Nachhaltigkeit“ wie auch die Gesellschaft für Transdisziplinäre und Partizipative Forschung (GTPF) Nachbesserungen. Das IÖR ist Mitglied beider Organisationen, war an der Erarbeitung der Stellungnahmen beteiligt und unterstützt die Forderungen.
„Bachbettgeschichten – Naturnahe Gewässerentwicklung in Dresden“ heißt ein Animationsfilm, der im Rahmen des EU-Projektes ReBioClim entstanden ist. Fisch Egon erklärt darin, warum die Renaturierung von Bächen und Flüssen in dicht besiedelten Stadtquartieren wichtig ist und welche Vorteile sie für die biologische Vielfalt, die Klimaanpassung und die Lebensqualität bringt.
Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.