Aktuelles

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Insekt und Pflanze

Insekten in Naturschutzgebieten sind stark mit Pestiziden belastet. Das zeigt eine kürzlich in der Fachzeitschrift "Scientific reports" veröffentlichte Studie. Sie ist Teil des interdisziplinären Forschungsprojektes "DINA – Diversität von Insekten in Naturschutz-Arealen", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) hat mit einer Raumanalyse zu der Studie beigetragen. Sie zeigt, dass Insekten in Naturschutzgebieten durch zusätzliche Pufferzonen besser vor Pestiziden geschützt werden könnten.

Quelle: IÖR-Media

screenshot 2 Personen nebeneinander

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und die Landeshauptstadt Dresden (LHD) wollen künftig noch enger in Fragen der nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung zusammenarbeiten. Dabei werden die Partner gemeinsam neue Wege der lokalen Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis gehen. Dies sieht die Kooperationsvereinbarung vor, die Marc Wolfram, Direktor des IÖR, sowie Oberbürgermeister Dirk Hilbert am Montag, 6. Dezember 2021, unterzeichnet haben.

Grafik: Plan4Better

Erreichbarkeit von Straßenbahn- und U-Bahn-Haltestellen in München

Mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung ist Ende November der offizielle Startschuss für das Projekt GOAT 3.0 – Entwicklung eines digitalen Erreichbarkeitsinstruments für eine ausgeglichene Raum- und Verkehrsplanung gefallen. Bis Oktober 2024 wird in dem ko-kreativen Entwicklungsvorhaben und mit maßgeblicher Beteiligung des IÖR das Geo Open Accessibility Tool – GOAT 3.0 entwickelt. Es wird intelligent diverse räumliche und verkehrliche Daten kombinieren und unter Verwendung des Erreichbarkeitsansatzes eine wissenschaftlich fundierte, nachhaltige Stadt- und Verkehrsplanung ermöglichen

screenshot Meldung des Wissenschaftsrates

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen verurteilt die diffamierende Berichterstattung der BILD-Zeitung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Foto: H. Hensel/IÖR-Media

Sonnenschirme auf Balkone

Der Projekt-Verbund HeatResilientCity (deutsch: Hitzeangepasste Stadt) hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung 2022 gewonnen. Das transdisziplinäre Projekt, welches das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) koordiniert, erforscht, wie sich dicht bebaute Stadtquartiere und die dort lebende Bevölkerung nachhaltig vor Sommerhitze schützen lassen. Die Preisverleihung fand am Abend des 3. Dezember in Düsseldorf sowie als Online-Veranstaltung statt.

Foto: Shibasish Saha

blick von oben auf Fluss, Personen, Blumen, Kähne

Die biologische Vielfalt ist existenziell für das Leben und Überleben der Menschen. Wie können wir sie schützen und erhalten? Und welche Lösungen bietet in diesem Zusammenhang der Ressourcen-Nexus, integrierte Perspektiven zum Umgang mit lebenswichtigen Ressourcen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der vierten internationalen Dresden Nexus Conference (DNC2022). Vom 23. bis 25. Mai laden die Universität der Vereinten Nationen (UNU-FLORES), die Technische Universität Dresden (TUD) und das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) zu der Online-Tagung ein. Bis 10. Februar 2022…

Foto: Key Visual der DNC2020

Banner der Veranstaltung

Für die kurzfristige und sehr erfolgreiche Umsetzung der internationalen Tagung Dresden Nexus Conference 2020 als virtuelle Veranstaltung (eDNC2020) erhalten die organisierenden Einrichtungen IÖR, UNU-FLORES und TU Dresden den eku – Zukunftspreis des Sächsischen Umweltministeriums (SMEKUL). Die Veranstalter der eDNC2020 werden in der Kategorie "eku erfolg Wissenschaft" ausgezeichnet. Der Beitrag wurde von einer Fachjury aus insgesamt 63 Einreichungen ausgewählt.

Prof. Dr. Hans Petzold 2019 (Foto: U. Schumacher/IÖR-Media)

Prof. Hans Petzold

Am 6. November 2021 ist nach schwerer Krankheit der erste Direktor des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR), Prof. Dr.-Ing. Hans Petzold, verstorben. Er leitete das Institut von 1992 bis 1996. Die Gründung des IÖR hatte er in und nach der Wendezeit durch unermüdlichen Einsatz und mit Weitblick begleitet. In Gedenken an seine Verdienste für das Institut nimmt die Belegschaft Abschied.

Foto: ARL

Deckblatt der Kurzdokumention

Die Corona-Pandemie hat umfassende und tiefgreifende Folgen für die Arbeitsweisen und Inhalte von Forschung. In welcher Weise verändert sie ganz speziell die nachhaltigkeitsorientierte Forschung? Welche Herausforderungen, aber auch Chancen birgt die Pandemie für diesen Forschungszweig? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des ersten Zukunftsdialoges, zu dem das Leibniz-Forschungsnetzwerk "Wissen für nachhaltige Entwicklung" am 22. Oktober in die Berliner Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft eingeladen hatte.

Foto: R.-U. Syrbe

Veranstaltung mit Teilnehmenden im Grünen

Mit Befragungen von Gästen und der Bevölkerung im Amtsgebiet Lieberose/Oberspreewald sind Forschende des IÖR der Frage nachgegangen, welche Chancen und Herausforderungen sich für den Kulturtourismus in diesem Teil der Lausitz stellen. Auch Fragen zum Einfluss der Corona-Pandemie auf den Tourismus im ländlichen Raum sind in die Untersuchung eingeflossen. Die Auswertung der Ergebnisse ist nun online erschienen.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. wird gemeinsam durch Bund und Länder gefördert.

FS Sachsen

Das Institut wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.