
In diesem Forschungsbereich untersuchen wir transformativen Wandel im Zusammenhang mit Quartieren, Städten und Regionen. Ziel ist es, Voraussetzungen und Pfade für diesen Wandel sowie Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit zu verstehen. Die Grundlage unserer Arbeit bilden Erkenntnisse über Muster und Dynamiken sozio-technischer, sozial-ökologischer und sozio-institutioneller Transformationen, räumlicher Entwicklungen und städtischen/regionalen Wirtschaftswandels. Auf dieser Basis zielt unsere Forschung darauf ab Disziplinen zu überbrücken und Wissen zur Konzeptualisierung, Bewertung und Entwicklung von transformativen Kapazitäten in städtischen und regionalen Systemen zu (ko-)produzieren. Dies erfordert inter- und transdisziplinäre Forschung in ausgewählten geografischen Kontexten, räumlichen Konfigurationen und über Skalen hinweg. Unser übergeordnetes Ziel ist es, räumlich informierte Governance-Ansätze, -Instrumente und -Methoden mitzugestalten, die geeignet sind, einen transformativen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit zu initiieren, zu steuern, zu beschleunigen und zu stabilisieren. Der Forschungsbereich „Transformative Kapazitäten“ (FB T) entwickelt und nutzt in Zusammenarbeit mit dem Forschungsdatenzentrum (FDZ) Künstliche Intelligenz als methodische Brücke, um die Datenerhebung in Real-World-Laboratorien und Citizen-Science-Projekten (CSX) zu skalieren. Lokale, datenschutzkonforme Large Language Models (LLMs) werden in einer Human-in-the-Loop (HITL)-Architektur eingesetzt, um hochsensible, heterogene qualitative Eingaben (z. B. Erzählungen, lokales Wissen, partizipative Formate) in standardisierte, maschinenlesbare quantitative Datenschemata zu übersetzen. Dadurch wird die qualitative-quantitative Lücke überwunden und eine robuste vergleichende Analyse von Transformationskapazitäten ermöglicht, wobei die Prinzipien der Datenethik (ELSA) und der offenen Wissenschaft (FAIR) strikt eingehalten werden. Darüber hinaus unterstützt generative KI die zugängliche Übersetzung und Wiedergabe komplexer Datenbankanalysen für lokale Interessengruppen (z. B. in Transformationsarenen).
Im Interdisziplinären Zentrum für transformativen Stadtumbau vertiefen wir spezifische Aspekte zum transformativen Wandel in Klein- und Mittelstädten in peripheren Lagen sowie in vom Strukturwandel betroffenen Regionen. Darüber hinaus untersuchen wir die Rolle ökonomischer Muster und Dynamiken für die transformativen Kapazitäten von Städten und Regionen in der Forschungsgruppe "Nachhaltige wirtschaftliche Dynamik und Innovation".
Unsere Leitfragen lauten: